Leben und arbeiten in …

Willebadessen

An der Nethe ließen sich zunächst sächsische Bauern und Viehhirten nieder. Die Flurbezeichnungen Bockskopf und Kuhkamp sowie die Kalktriften weisen auf die Beweidung hin. Die Hänge sind teilweise steil, steinig und trocken und konnten für den Ackerbau nicht genutzt werden. Die Bewohner hielten dort Schafe und Ziegen und arbeiteten auf Gutshöfen. Sie gruben in der Siedlung „Teutonia“ nach Eisenerz und verhütteten es. Benediktinerinnen gründeten Klöster mit zahlreichen Wirtschaftsgebäuden.

Die Willebadessener arbeiten heute überwiegend in heimischen mittelständischen Betrieben, im Handel und im Erziehungswesen oder sind Pendler. In Eissen ist der ökologische Landbau nennenswert, in Fölsen findet man eine Spielwarenfarm, Bauernhofeis gibt es in Ikenhausen. Peckelsheim ist erstes Bioenergiedorf in OWL.

In dem Luftkurort und den 13 Ortsteilen führen die Bürger ein sehr sportliches Leben in zwölf allgemeinen Sportvereinen und fünf Tennisvereinen. Auch Gäste schätzen den Skulpturenpark und die „Winterträume“ im Schloss Willebadessen, das Bildungswerk „Die Hegge“ in Niesen oder „Bierbaums Nagel“ in Borlinghausen.

Die SPD erhielt bei den Wahlen 2014 einen Anteil von 43,8 % der Stimmen.

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