Leben und arbeiten in …

Warburg

Die Warburger Börde ist wegen der Fruchtbarkeit der weiten Ackerflächen ein ertragreiches Land. Es wurde und wird zu fast 60 % intensiv landwirtschaftlich genutzt und hat die beste Bodenwertzahl Westdeutschlands.

Menschen haben sich hier früh angesiedelt und sind im Schutz der Burg sesshaft geworden. Neben dem Ackerbau und der Viehzucht versorgten sich die Bürger an der Diemel oder der Twiste mit frischem Fisch. Schon in der römischen Zeit sind Schmiedewerkstätten belegt. Die Germanen verhütteten in Rennöfen Eisenerz und stellten in Schmelzöfen Bronze her. Händler richteten einen Handelsweg ein. Zuwanderer, Kaufleute, Wollweber, Bäcker und u.a. auch die Zisterzienser in Hardehausen ließen die Stadt wachsen. Bald kamen die Brauer hinzu.

An der Diemel legten die Gerber Kalkgruben zum Gerben von Fellen und Häuten an. Die Warburger setzten der Zunft der Gerber am Altstädter Johannisturm ein Denkmal und feiern jedes Jahr das Kälkenfest.

Im Mittelalter gehörte die Stadt Warburg zur westfälischen Hanse und darf sich auch heute Hansestadt nennen. Die Warburger arbeiteten und arbeiten bei der Bahn, in der Papierfabrik, in der ältesten Zuckerfabrik in OWL, in Dampfmahlmühlenbetrieben, im Getreide-, Vieh- und Eisenhandel, in Baufirmen und Baumaterialbetrieben (Steinbrüchen, Ziegelei, Kalkwerk) und nicht zuletzt am Standort der Hochschule Ostwestfalen-Lippe mit dem Schwerpunkt Ingenieurwissenschaften.

Beliebt in der Region ist die Warburger Oktoberwoche. In einem Modellprojekt gestalten die Bürger ihre Stadt barrierefrei.

Städtepartnerschaften unterhalten sie mit Prochowice / Powiat Legnicki (PL) und Ledegem / Flandern (B) sowie Freundschaften mit Falkenberg/Elster, Luckau / Dahme-Spreewald und Walchsee / Tirol (A).

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