Leben und arbeiten in …

Steinheim

Schon in der Jungsteinzeit vor 6000 Jahren siedelten hier Menschen auf fruchtbaren Böden. Cherusker, Sachsen und Franken wurden im Steinheimer Becken sesshaft. Bauern und Handwerker, vor allem Tischler, Schuhmacher, Linnenweber und Schneider, gaben der Ackerbürgerstadt ihre Struktur. Glasmacher kamen nach Grevenhagen und Sandebeck. Tagelöhner arbeiteten in Steinbrüchen und bauten Kalkstein und Gips ab. Die Industrialisierung konzentrierte sich auf die Möbelherstellung in der „Möbelstadt“. Mit der Eisenbahn und dem Straßenbau kam der Aufschwung.

Heute findet man landwirtschaftliche Betriebe eher in den Ortschaften. Die meisten Bürger finden einen Arbeitsplatz im produzierenden Gewerbe, im Handwerk, im Handel, im Dienstleistungsbereich oder als Pendler. In bekannten Industrieunternehmen stellen die Bürger u.a. Holzwerkstoffe, LKW-Teile, Beleuchtungssysteme, Ziegel, Kunststoffprodukte, Maschinen und Werkzeuge her. Die Infrastruktur wird mit dem Projekt „Stadtumbau West“ verbessert. Die Bürger engagieren sich in Dorfgemeinschaftshäusern und Dorfwerkstätten. Ottenhausen ist Bundesgolddorf, Vinsebecks Mineralwasser ist bekannt. „Man teau“ heißt es, wenn die Steinheimer Karneval feiern. Dem neuen Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier haben sie längst ihren Rosenmontags-Orden überreicht.

Sie schlossen Partnerschaften mit Haukipudas, Kirkonkylä (FIN) Busko-Zdrój (PL), Szigetszentmiklós (H) und Specchia (I) sowie Kalemie (DR Kongo).

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