Leben und arbeiten in …

Nieheim

Früh besiedelt und gerodet entwickelte sich die kleine Landgemeinde zwischen Börde und Bergland, an den Ufern der Emmer, zu einer Ackerbürgerstadt. Heute arbeiten etwa 10 % der Bürger hauptberuflich in der Landwirtschaft. Die Nieheimer Flechthecke wurde in diesem Zusammenhang landesweit bekannt.

Arbeitsplätze bieten das Gewerbe, vor allem die Möbelindustrie, der Metallbau, der Mühlen- und Silobau, die Dienstleistungen etwa im Gesundheitsbereich sowie der Tourismus.

Die Bürger gewannen einst den Wettbewerb „Familienferien in Deutschland“ und dürfen sich heilklimatischer Kurort nennen. Mit viel ehrenamtlichem Engagement gründeten die Nieheimer ein Sackmuseum und das Westfalen Culinarium. Attraktionen sind der Käsemarkt, die Holztage, die Kulturnacht, der Nieheimer Kunstpfad, ein Chorfestival und der beliebte „Olle meh“-Karneval. Im Ortsteil Holzhausen findet u.a. das Stimmenfestival „Voices“ statt.

Am Bilster Berg unterhielten die britischen Streitkräfte ein Munitionsdepot, das inzwischen in eine private Auto-Rennstrecke umgewandelt wurde.

Nieheim ist Mitglied der Neuen Hanse.

Die SPD hatte bei der Kommunalwahl 2014 mit 38,1 % ihr bestes Ergebnis.

 

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