Leben und arbeiten in …

Höxter

An den Hängen des Weserberglands, auf braunen Auenböden, dort wo sie keine Überschwemmungen fürchten mussten, legten Bauern ihre Äcker und Weiden an.

Die nach Corvey zugewanderten Benediktiner versuchten sogar Wein anzubauen. Fast 45 % des Landes werden heute noch landwirtschaftlich genutzt, 40 % sind Waldflächen. Verschiedene Herren mussten überstanden werden, bevor die Zünfte der Schneider, Kürschner, Wandschneider, Wollweber, Schuster, Bäcker, Knochenhauer und Schmiede die Politik in der Stadt selbst bestimmen konnten.

Die Weserfurt sorgte für regen Ost-West-Verkehr auf dem Hellweg. Die Eisenbahn verband Höxter mit dem Ruhrgebiet oder Berlin, wenigstens bis zur Teilung Deutschlands 1945.

Die Bürger der Neuzeit arbeiteten und arbeiten bei der „Zement“, auf der „Gummi“ (Optibelt) oder „auf Serong“, in modernen Gewerbe- und Industriebetrieben wie in der Papierfabrik, im Maschinen- und Anlagenbau, in zwei Kliniken, im Einzelhandel, in der Dienstleistung und in vielen kleineren und mittleren Handwerksbetrieben. Der Tourismus z.B. der „Flotte Weser“ schafft saisonale Arbeitsplätze. Höxter hält mit der General-Weber-Kaserne und dem Wasserübungsplatz einen wichtigen Standort der Bundeswehr. Die Hochschule OWL lehrt und forscht in den Bereichen Umweltingenieurwesen, Angewandte Informatik, Landschaftsarchitektur und Umweltplanung.

Städtepartnerschaften gründeten die Bürger mit Corbie / Somme (F) und Sudbury / Suffolk (GB). Schulpartnerschaften bestehen mit dem Lycée Robespierre und dem Lycée Gambetta in Arras.

Erstmals seit 1946 wird der Bürgermeister von der SPD gestellt.

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