Leben und arbeiten in …

Bad Driburg

Die Figur des Glasmachers weist auf die Tradition der Glashütte und den Holzreichtum Bad Driburgs hin. Außer den Waldarbeitern und Köhlern siedelten sich auch Pottaschensieder und Glasschleifer im Osten des Eggegebirges am Fuß der Iburg an. Händler transportierten die Glasprodukte und bald auch das Driburger Heilwasser in alle Himmelrichtungen. Heute ist die Stadt weltweit vor allem durch die Glasfirma „Leonardo“ bekannt.

Ackerbürger und Bauern prägten die Kernstadt und die elf Ortsteile. Viehhändler, vor allem Ziegenhändler kamen in die Stadt. Für die Ziegen brauchte man Hütejungen. Mit dem Bahnhof kam der wirtschaftliche Aufschwung, nicht zuletzt durch die im privaten Kurbad Erholung suchenden Kurgäste.

Die nachhaltige Forstwirtschaft ist heute vorrangiges Ziel der Forstverwaltungen.

In Kliniken und Kurkliniken, im Handwerk, z.B. in der Gebäudetechnik, in einer Großbäckerei und im Metallbau finden viele Bürger Arbeit. In einem Integrationsbetrieb werden u.a. Elektronikteile gefertigt.

Kurgäste sind in zahlreichen privaten Zimmern und Ferienwohnungen willkommen. In der Therme, auf dem 18-Loch-Golfplatz oder dem Tenniscourt können sich Einheimische und Gäste entspannen. Im Eggegebirgsverein treffen sich Wanderlustige.

Gleich nach der „Wende“ schlossen Bad Driburg mit Uebigau / Brandenburg und 2004 der Ortsteil Neuenheerse mit Sains-lès-Marquion / Pas-de-Calais eine Städtefreundschaft.

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